14.07.2026

Erfolgreicher Abschluss der ersten Generation von „Main-Potenzial. Das Ausbildungsstipendium für Frankfurt“

Mit einer feierlichen Abschlussveranstaltung verabschiedete die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Ende Juni 2026 die erste Generation des neuen Stipendienprogramms „Main-Potenzial. Das Ausbildungsstipendium für Frankfurt“.

© Philipp Eichler

Das Programm wurde im vergangenen Jahr gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) sowie der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (HWK) ins Leben gerufen, um ein klares Zeichen für die Stärkung der beruflichen Bildung und für den Weg der Ausbildung zu setzen. Ziel ist es, die Gleichwertigkeit von akademischer und beruflicher Bildung sichtbar zu machen und engagierte Nachwuchskräfte in ihrer Persönlichkeit gezielt zu fördern.

18 Auszubildende unterschiedlichster Berufsgruppen nahmen am ersten Programmdurchlauf teil. Über einen Zeitraum von zehn Monaten wurden sie durch Seminare, Mentoring, Netzwerkveranstaltungen und individuelle Förderangebote begleitet – mit dem Ziel, die jungen Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem bisherigen Lebensweg dabei zu unterstützen, ihre Potenziale zu entfalten, Verantwortung zu übernehmen und als aktive Mitgestaltende ihres Umfelds zu wirken. Zudem erhielten sie von den Kooperationspartnern eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 200 Euro monatlich.

Einer der Stipendiaten aus dem Handwerk war Hassan. Vor erst dreieinhalb Jahren wanderte er aus dem Iran nach Deutschland ein. Main-Potenzial habe ihm viele Möglichkeiten eröffnet, so der Friseur-Azubi, und ihn neue Kulturen kennenlernen lassen.

Im Verlauf des Programms konnten die Teilnehmenden ihre Kommunikations- und Präsentationsfähigkeiten sowie ihre interkulturellen Kompetenzen ausbauen, ihre Konfliktfähigkeit stärken und neue Perspektiven für ihren beruflichen Weg entwickeln. Als besonders prägend erwies sich dabei der Austausch innerhalb der Gruppe: Die Auszubildenden lernten Menschen aus unterschiedlichen Berufen und Lebensrealitäten kennen und vernetzten sich untereinander. 

Susanne Haus, Präsidentin der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, erklärt: „Eine Ausbildung ist kein Plan B – und eine Ausbildung im Handwerk erst recht nicht. Berufliche und akademische Bildung sind gleichwertige Wege zum Erfolg. Ohne die Problemlöser und Macher aus dem Handwerk wird die Bewältigung unserer Zukunftsaufgaben nicht gelingen – gut, dass Main-Potenzial den Blick auf diese Talente lenkt und sie stärkt.“

Mehr Infos: main-potenzial.de